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Editorial: Gemeinsame Sache

Von Anne Schmidt und Julia Sprügel am 09. Juni 2022

Liebe Leser:innen,

manche Phänomene können wir schmecken, riechen, fühlen, hören. Wir wissen, dass sie rund, schwarz, hoch, sauer oder laut sind. Phänomene, die unsere politische Welt und Gesellschaft prägen, sind anders – komplex, deutungsoffen und inhaltlich umkämpft. Gemeinwohl ist auch so ein Begriff. Es meint das Gesamtinteresse einer Gesellschaft. Doch was heißt das wirklich? Zeit, einmal näher hinzuschauen:

Wir starten mit der Frage von Sebastian Jarzebski, wie Politik den Begriff des Gemeinwohls prägt und wie der Satz „Wir werden ärmer werden“ von Robert Habeck damit zusammenhängt.

Manchmal liegen die besten Antworten auf der Straße: Was denken und wissen die Menschen über Gemeinwohl? Was tun sie selbst dafür? Das hören Sie in unserer Straßenumfrage.

Lukas Harlan, Programmleiter bei der Schöpflin Stiftung, spricht darüber, warum er große Chancen für den gemeinnützigen Journalismus sieht. Und wir stellen Projekte vor, die weg von Klicks und Quote durch Gemeinwohlorientierung Demokratie fördern.
 
Der Unternehmer Boris Voelkel erzählt, warum für ihn die Gemeinwohl-Ökonomie seinen ökologischen Familienbetrieb insbesondere durch Zeiten der Krise trägt.

Und zu guter Letzt blickt Tamara Pruchnow in die Tierwelt und wirft die wenig triviale Frage auf, ob Gemeinwohlorientierung nicht einfach eine Überlebensstrategie ist.
 
Viel Spaß beim Lesen!

Ihr Redaktionsteam
 
P.S.: Diese Ausgabe der sprich! erscheint zum SocialSummit  ICH und die ANDEREN Wie viel Gemeinwohl können wir? am 23. Juni im amplifier, Berlin. Jetzt anmelden auf socialsummit.de!

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